Gestalttherapie im Umgang mit den Dingen der Liebe
Sexualität und Liebe im therapeutischen und gesellschaftlichen Kontext
DVG-Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2007
Überfällig im gestalttherapeutischen Feld beschäftigen wir uns auf dieser Tagung mit den Dingen der Liebe. Können wir von Liebe, Sexualität und Beziehung überhaupt getrennt sprechen? Mit den Dingen der Liebe meinen wir auch im griechischen Sinne: Eros, Philia und Agape: erotische, freundschaftliche und spirituelle Facetten der Liebe.
In unserem Mikrokosmos sind die Einflüsse des gesellschaftlichen Feldes
spürbar: Vereinzelung, Mangel an sozialer Verantwortung und Gemeinschaftlichkeit,
an
Lebensfreude und Liebeslust. Der Umgang mit den Lüsten. ist heute mehr
denn je eine Frage der Wahl und der Verantwortung, eine Frage der Lebenskunst.
Ruth Reinboth
Institut für Gestalttherapie und Gestaltpädagogik (IGG), Berlin
- Leitungsteam